Während Putin über Frieden spricht, kommt weiterhin Fracht 200* aus dem Donbas nach Russland

grus200

 

2014/10/30 • Deutsch

Im Internet tauchten eindeutige Beweise auf, dass Soldaten aus Russland am Konflikt im Donbas teilnehmen. Vor Kurzem erschien im sozialen Netzwerk „VKontakte“ die Information, dass am 15. Oktober der russische Offizier Ewgenij Trundajew in der Ukraine starb, der nördlich des Polarkreises  im Städtchen Petschenga in der Oblast Murmansk diente, dies teilte onpress.info mit einem Link auf dem ukrainischen Nachrichtenportal „W Kulakje“ mit.

Wie bekannt wurde, berichteten seine Kameraden über den Tod des Soldaten, und später wurde es von seinen Verwandten bestätigt. Trundajew hinterlässt seine Frau und einen gemeinsamen kleinen Sohn. Es stellte sich heraus, dass Ewgenij Trundajew Kommandeur des Panzerabwehrzugs des ersten motorisierten Schützenbataillons in der 200. Abteilung der motorisierten Brigade der Truppeneinheit Nr. 08275 war. Auf die Frage, wie der russische Offizier, der in der Oblast Murmansk diente, überhaupt in die Ukraine kam, sucht schon gar niemand mehr eine Antwort. Es gibt keine Klarheit über die Situation oder den konkreten Ort, an dem der Offizier starb: Einige seiner Kameraden schrieben, dass er bei Donezk umkam, aber seine Frau gab an, dass ihr Mann unweit der Stadt Stschastje in der Oblast Luhansk starb.

Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation leugnet immer noch die Präsenz ihrer Dienenden auf dem Territorium der Ukraine. Auch Putin geht von dieser Meinung nicht ab, der mit seinen Generälen über Frieden diskutiert und ein überraschtes Gesicht macht, wenn man ihn nach der militärischen Präsenz Russlands in der Ukraine fragt.

* A. d. Ü.: “Fracht 200” ist der russische militärische Code für “gefallen.”

Autor: Konstantin Lebedjuk

Quelle: onpress.info

Übersetzung: Christina Riek

Redaktion: Euromaidan Press auf Deutsch

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